
Von August bis Oktober 2025 haben wir insgesamt acht Interviews mit Menschen im Alter von 18–30 Jahren geführt — sowohl mit als auch ohne Migrationsgeschichte. Wir wollten wissen, wie sie zu Demokratie und Politik stehen, was ihre Bedürfnisse und Probleme sind und wie ihr Alltag aussieht.
Im Folgenden findet ihr einige Erkenntnisse aus den Interviews.
In fast allen Interviews gab es Hinweise darauf, dass sich Frauen häufig unsicher fühlen, Spätis zu betreten, weil sich vor manchen von ihnen unangenehme Männergruppen aufhalten.
Gruppe 1: Junge Menschen im Alter von 18–30 Jahren
Wichtigste Belastungen dieser Gruppe
Gruppe 2: Junge Menschen mit Migrationsgeschichte im Alter von 16–24 Jahren
Wichtigste Belastungen dieser Gruppe
Mit diesen Erkenntnissen werden wir nun Ideen für Aktionen und Angebote in Spätis entwickeln, damit junge Menschen mehr Selbstwirksamkeit erfahren. Die Interviews haben uns darin bestärkt, dass das Spätiparlament ein guter Ansatz ist. Allerdings gibt es auch viele strukturelle Probleme, die junge Menschen frustrieren und der Politik misstrauen lassen. Wir können mit unserem Projekt einen Weg öffnen, aber gerade auch Parteien und Politik sind gefordert, mehr den Kontakt zu suchen und die Themen und Probleme der jungen Menschen anzugehen.
